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Spritpreisbremse: Wovon träumen Autofahrer nachts?

Senfpflanzen, weißer, brauner, schwarzer Senf, im Stil einer Illustration in einem Buch über Botanik.

Spritpreise über 2 €: Ein harter Schlag für Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind. Der Ruf nach einer Spritpreisbremse an die Politik ist ebenso erwartbar wie verständlich. Doch tut man sich mit Subventionen wirklich einen Gefallen? Ich habe Zweifel.

Krieg im Iran – Kampf um die Spritpreise

Mit dem großangelegten Angriff Israels und den USA auf den Iran am 28. Februar 2026 beginnen die Spritpreise in die Höhe zu schießen. Fossilmobilisten geraten in Panik und fordern von der Bundesregierung Hilfe: Spritpreisbremse, Tankrabatt, Steuern auf Kraftstoffe senken … Subventionen!

Die schwarz-rote Bundesregierung, die ohnehin um Akzeptanz und Zustimmung schwer ringen muss, macht sich sogleich daran, Placebos zu verteilen.

Ab 2027 beginnt die CO2-Steuer immer stärker zu greifen. Und dann?

Natürlich, wer auf sein Auto angewiesen ist, der ist jetzt gekniffen. Aber Autofahrende wäre besser beraten, die steigenden Preise als Weckruf zu nehmen, über ihre Mobilität nachzudenken: Umsteigen auf den ÖPNV, soweit möglich. Umsteigen auf ein E-Auto. Umsteigen aufs Fahrrad …

Natürlich brauchen Fossilmobilisten aktuell Unterstützung, damit sie mit den steigenden Spritpreisen umgehen können. Aber Hilfe zum Umstieg und keine Subventionen, die uns dauerhaft in der Mineralöl-Falle gefangen halten.

Und die Regierung? Mit den steigenden CO2-Abgaben wird auch die Wut der Autofahrenden steigen, die Rufe nach Entlastungen werden laut und lauter werden. Wie wird die Regierung dann reagieren? Steuern auf Benzin und Diesel senken? Die CO2-Steuern runter- oder aussetzen?

Marktwirtschaft, darf’s ein bisschen mehr sein?

Was mich stutzig macht: Es gibt und gab offensichtlich nie einen wirklichen Wettbewerb zwischen den Mineralölkonzernen. Darüber muss sich die Politik endlich tiefere Gedanken machen, warum das so ist und wie man das ändern kann.

Marktwirtschaft ist in meinen Augen auch, wenn eine veraltete Technologie, die Verbrennertechnik, von neuen, wesentlich effizienteren Technologien, der E-Mobilität, vom Markt verdrängt wird.

Die hohen Spritpreise hätten eine Chance sein können, den Wechsel in eine zukunftssichere Mobilität einen großen Schritt voran zu bringen. Die schwarz-rote Regierung hat auch diese Chance verschenkt.

Bildquellen

  • Mein Senf dazu.: ChatGPT
Stimmen aus dem Fediverse
Jörg Schimke
Jörg Schimke
@DerJoerg@klickhin.de

Sozialromantiker, Lokalpolitiker i. R., Gutmensch und SEO-Agent

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