25. Mai 2017

Wer Fisch-Hampe wirklich auf dem Gewissen hat – Folge 1

Warum Linden-Limmer eine quartiersbezogene Wirtschaftsförderung braucht

Fisch-Hampe am Schmuckplatz Linden, geschlossen mit Container davor
Linden: Einzelhandel im Umbruch
Wenn wir wollen, daß alles bleibt wie es ist, dann ist nötig, daß alles sich verändert.Giuseppe Tomasi di Lampedusa

Warum sterben die Fachgeschäfte aus?

Fisch-Hampe und die Folgen
Die Schließung von Fisch-Hampe ist nur ein Symptom. In einer kleinen Artikelserie beleuchte ich die Hintergründe und wie wir mit einer quartiersbezogenen Wirtschaftsförderung gegensteuern können.

Mit Fisch-Hampe hat Linden-Limmer schon wieder ein Fachgeschäft verloren. Den letzten großen Aufschrei gab es, als die Fleischerei Gothe durch eine Bäckereifiliale ersetzt wurde. Dass in der Limmerstraße auch schon wieder ein kleines Modegeschäft und der T-Shirt- und Kunstladen verschwunden sind, wird schon gar nicht mehr groß bemerkt.

Bezirksrat und grüne Öko-Faschisten haben Fisch-Hampe vernichtet?

Der Abschiedsbrief des Inhabers Ingmar Hampe ist eine bittere Abrechnung mit dem Bezirksrat und der Verkehrspolitik der Stadt. Ich kann das gut verstehen: Wenn die Perspektive immer dunkler wird, dann sieht man jede Störung als Katastrophe und persönlichen Angriff.

Erwartbar, aber trotzdem traurig, wie in einigen Kommentaren online die Messer gewetzt werden: Bezirksrat, “grüne Öko-Faschisten” und ganz besonders natürlich die üblichen “Fahrrad-Terroristen” haben Fisch-Hampe gezielt und vorsätzlich ins Aus gedrängt.

Die Pöbler könnten erst mal die Frage beantworten, wie viel Fisch sie essen und wie oft sie ihn bei Fisch-Hampe eingekauft haben.

Linden-Limmer muss sich für die Zukunft rüsten. Klick um zu Tweeten

Der Kunde ist König, ein grausamer König

Kunden sind bigott und schizophren – also wir alle. Wir beklagen das Verschwinden von Fachgeschäften und Tante-Emma-Läden, in denen wir selber schon lange nicht mehr einkaufen. Da weder Könige noch Kunden lernfähig sind, bleibt dem Unternehmer nur, auf die sich ändernden Verhältnisse zu reagieren.

Mit den notwendigen Änderungsprozessen sind aber gerade die kleinen, inhabergeführten Läden und Fachgeschäfte überfordert. Hier ist die Wirtschaftsförderung der Stadt gefordert. Und bezogen auf unseren Stadtbezirk: Wenn die lokale Ökonomie gesunden und sich entwickeln soll, dann brauchen wir eine quartiersbezogene Wirtschaftsförderung.

Lesen Sie in der nächsten Folge: „Worüber Fisch-Hampe wirklich gestolpert ist.“  Jetzt online!

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